Warum fällt ein Objekt zu Boden, wenn man es loslässt? Wie funktioniert ein Kernkraftwerk? Was ist es ein Schwarzes Loch? Diese und unzählige andere Fragen werden von der Physik, beziehungsweise von der Naturwissenschaft, die sich mit Naturphänomenen befasst, beantwortet.
Aber mehr als die Inhalte, ist die Physik mit der Methode verbunden, mit der sie die Untersuchung angeht. Während der vier Schuljahre werden im Unterrichtsfach Physik die theoretischen Grundinhalte mit praktischen Untersuchungen im Labor ergänzt.
Insbesondere während des ersten Jahres geht es außer um die Präsentation des Faches seitens seiner historischen und kulturellen Bedeutung vor allem auch um das Konzept der Messung, das auf der Basis der Mathematik auf die Lehre der Physik vorbereitet.
Im Verlauf der drei Jahre hingegen tritt man in das Leben der Materie ein und lernt vertieft neben anderen etwas über die Phänomene der Bewegung (Mechanik), die Phänomene des Tons (akustisch), thermische Phänomene (Thermodynamik), die Natur des Lichts (optisch), elektrische und magnetischen Phänomene (Elektromagnetismus) und nicht zu vergessen das unendlich Kleine und unendlich Große von der Atom- und Kernphysik bis hin zur Astrophysik und Kosmologie.
Die Untersuchung dieses Feldes ist ein grundlegender Moment in der kulturellen Bildung der Jugendlichen. Es ermöglicht ihnen Fähigkeiten und Kompetenzen, wie logisch-mathematische, Teamfähigkeit und Kommunikation, Kritik und Organisation, zu erwerben, die sie direkt in vielen Arbeitsumgebungen (zum Beispiel im Bereich Forschung und Entwicklung, in solchen des Ingenieurwesens und Informatik, in der Telekommunikation und der Industrie, außerdem im Lehren) anwenden können.







